"Das Singen wird aber in geselliger Runde mit festen Treffen einmal im Monat aufrecht erhalten. Wenn neue Aktive bereit sind, mitzusingen, können wir es durchaus wieder probieren. Es ist allen daran gelegen, dass es weiter geht", betonte Seiferth, der die aktuelle Mitgliederzahl mit 61 bezifferte.

"Es ist noch sehr viel Potenzial in der kleinen Sängerschar. Doch die Entscheidung zur Einstellung des Singbetriebs steht jetzt an. Dies ist daher vorläufig mein letzter Bericht als Chorleiterin", sagte Christina Thoma.
Bürgermeister Hermann Anselstetter sprach von einer schmerzlichen Stunde und einen großen Verlust für die Sangeskultur und den Luftkurort Wirsberg. Er fand es aber gut, dass der Verein weiter besteht und "noch Energie da ist". Es gelte nun, nach vorne zu schauen. Anselstetter gab sich zuversichtlich, dass der Verein eine gute Zukunft hat.

Vorsitzender Karl Seiferth zeichnete dann für 60 Jahre Singen im Chor Ewald Oertel mit der Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes und Fränkischen Sängerbundes (FSB) aus. Die FSB-Ehrennadel und das Vereinsabzeichen in Silber für 25 Jahre erhielt Erika Assmann. Zehn Jahre ist Annette Seiferth dabei (Bronze). Die Vereinsnadel in Gold wird Alfred Fischer für 40-jährige Treue bei nächster Gelegenheit angesteckt, Wilhelm Repky erhält für 25 Jahre das Pendant in Silber. Beide konnten nicht an der Versammlung teilnehmen.

Bei den Wahlen wurde die Vereinsführung bestätigt: Vorsitzender bleibt Karl Seiferth, Stellvertreterin Inge Brehm. Die Positionen des Schriftführers und Kassierers übernimmt neu der bisherige stellvertretende Vorsitzende Ewald Oertel. Notenwart bleibt Gerhard Schröppel und Chorleiterin Christina Thoma. Als Beisitzer wurden Richard Wolf und Marlis Täffner bestätigt.