Dass sie ihrer Arbeit bisweilen zu ungewöhnlichen Zeiten und an ungewöhnlichen Orten nachgeht, ist für die Hebamme Friederike Engelen Alltag. Babys halten sich nun einmal nicht an Dienstpläne.
Dass sie aber extra in ein Flugzeug steigt und nach Kuwait fliegt, um dort eine junge Familie mit einem Neugeborenen zu begleiten, das war für die 34-jährige Langenstadterin doch eine ganz neue Erfahrung. Fast zwei Wochen lang war sie rund um die Uhr für die kleine Martha und ihre Eltern da - und hat so nebenbei ein ihr bislang fremdes, faszinierendes Land kennen gelernt.
Reiselustig ist die 34-Jährige, die gemeinsam mit einer Kollegin in Bayreuth eine Hebammen-Praxis betreibt, von jeher. In Israel hat sie schon Erfahrung mit Einsätzen im Ausland sammeln können. Als über ihren Berufsverband das Angebot bei ihr landete, ein deutsch-niederländisches Paar, das in Kuwait lebt und dort im Ölgeschäft tätig ist, während der Geburt und der ersten Lebenswochen des Babys zu betreuen, zögerte sie deshalb nicht lange.
Mit vielen neuen Eindrücken ist die Hebamme wieder nach Deutschland zurückgekommen.

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