Was wollen die Kandidaten tun, um die wohnortnahe Grundschule für die jüngsten Kulmbacher sicher zu stellen? Das war eine der Fragen in der vierten und letzten Folge der Wahlprüfsteine zur Oberbürgermeisterwahl, in denen es um Familie, Soziales und Bildung geht. Die Bayerische Rundschau stellte Amtsinhaber Henry Schramm (CSU) und seinen Herausforderern Ingo Lehmann (SPD) und Hans-Dieter Herold (Grüne/Offene Liste) diese Frage.


Henry Schramm


"Mein Motto lautet nach wie vor: Kurze Beine, kurze Wege", sagt Henry Schramm. "Deshalb haben wir auch in den letzten Jahren Millionen in die Sanierung unserer Schulen investiert. Wenn wir das jetzige Niveau halten können, dann sehe ich auch keinen Grund, etwas zu ändern."


Ingo Lehmann


Ingo Lehmann sieht es als seine Aufgabe an, den Einwohnerschwund in der Stadt zu stoppen. Allerdngs fürchtet er auch: "Bei der jetzigen Entwicklung werden wir nicht alle Grundschulen erhalten können. Der Trend zu Schulverbünden ist allerdings auch von der CSU-geführten Staatsregierung vorangetrieben worden."


Hans-Dieter Herold


Für Hans-Dieter Herold sind wohnortnahe Grundschulen ganz wichtig. "Ob wir alle derzeitigen Grundschulen erhalten können, weiß ich nicht, aber ich werde mich für kind- und familiengerechte Lösungen einsetzen."

Die komplette Folge der Wahlprüfsteine lesen Sie am Freitag in der Bayerischen Rundschau auf Seite 14.