Das DFB-Regelwerk schreibt für die Größe der Tore vor: "Der Abstand zwischen den Innenkanten der Pfosten beträgt 7,32 Meter. Die Unterkante der Querlatte ist 2,44 Meter vom Boden entfernt." Abweichungen sind nicht vorgesehen.

Wir haben zum Beginn der Rückrunde am Wochenende nachgemessen und zehn, zufällig ausgewählte Fußballplätze im Landkreis Kulmbach inspiziert. Das Ergebnis: Das perfekte Tor gab's nur einmal - es steht beim BSC Kulmbach, beide Pfosten 2,44 Meter.

Bei der Torbreite gibt's nirgends was zu meckern. Da kann man auch nichts verkehrt machen. Denn der Alukasten wird vom Hersteller so geliefert, dass die Breite nicht verändert werden kann.

Anders sieht es bei der Höhe aus. Hier treten durchaus Differenzen auf, die schon mal zehn Zentimeter betragen. Aber selbst so ein Unterschied ist mit dem bloßen Auge nicht auszumachen. Auf keinem Fußballplatz haben wir vorher sagen können, ob ein Tor zu niedrig ist oder vielleicht zu hoch.

Die meisten Tore weisen geringfügige Abweichungen auf. Nicht der Rede wert. Die größte Differenz haben wir beim TV Guttenberg festgestellt: Ein Pfosten misst vom Boden bis zur Querlatte nur 2,34 Meter. Auch beim FC Neuenmarkt unterschreitet man viermal die 2,40-Meter-Marke.

Müssen da die Schiedsrichter tätig werden? "Es ist nicht unsere Aufgabe, die Tore nachzumessen", erklärt Günter Heisinger. "Wir sind dafür da, dass die Netze ordentlich dran sind, dass der Platzaufbau passt, dass die Spieler nicht gefährdet sind und dass sich keiner verletzt", so der Schiedsrichter-Obmann im Kreis Kulmbach. Für die Abmessungen der Tore sei der Verein zuständig. Der Hutschdorfer nimmt die Sache mit Humor und sagt trocken: "Es ist ja keiner benachteiligt, denn nach 45 Minuten werden die Seiten gewechselt."

Die ganze Geschichte lesen Sie in der Freitagsausgabe der Bayerischen Rundschau.