Fußball, Fußball, Fußball... Eigentlich wollte ich nicht schon wieder über Fußball schreiben. Aber irgendwie kommt das Thema in sämtlichen Lebensbereichen auf: "Die besten Rezepte für ihre WM-Snacks" werden mir per E-Mail angeboten, beim normalen Einkauf gibt es WM-Specials für Bier, T-Shirts und sogar Chips mit angeblich typisch brasilianischem Geschmack (obwohl ich nicht glaube, dass die Brasilianer immer Chips in der verrückten Geschmacksrichtung "Caipirinha" essen).

Trotz dieser super Angebote sehne ich mich ein bisschen nach dem Ende der WM. Nicht, weil ich kein Fußball mehr schauen möchte, im Gegenteil, aber dieser tägliche Druck "Wer schaut wo?", die Anspannung "Werde ich rechtzeitig mit der Arbeit fertig, um die Spiele zu sehen?", und immer wieder das Problem des Schlafmangels. Gar nicht so einfach. Da freue ich mich doch schon wieder auf die Amateur-Fußball-Saison.
Dann gibt es zwar keine Fußball-Specials in den Supermärkten mehr, aber immerhin ist eine Frage geklärt. Dann weiß ich, wo ich zum Fußballschauen bin: Auf dem Fußballplatz meines Lokalvereins der Kreisklasse A. Public Viewing, nur halt eben entspannter.