Aber daran zu ziehen, traut sich der Naseweis dann doch nicht. Das weiß Frauchen Marlis Böhner schon zu verhindern.

Für viele Tierfreunde hat der Dekan nach dem Gottesdienst noch ein paar persönliche Worte: Und Dackel "Minnie vom Himmelstor" drückt dem Geistlichen, den sie schon als Baby kennen gelernt hat, als "alten Freund" einen feuchten Hundekuss auf die Nase. Der Name ist schließlich Verpflichtung.
Von seinem eigenen Vierbeiner ist der Dekan etwas enttäuscht: "Meiner hatte wieder was anderes im Kopf und kümmerte sich nicht um meine Worte - der hatte eher seine Freundin Holly im Sinn." Doch wahrscheinlich hat sein "Argos" die Predigt schon gekannt.

Die Besucher des Tiergottesdienstes haben auch viele Kaninchen mitgebracht. Felicia Ramming macht es sich mit ihren Langohren unter der Tischreihe bequem. Felix Hahn dagegen zeigt ungeniert sein Kaninchen "Timmy" und holte es aus dem Pappkarton, der gleich neben dem Pfarrer steht. Denn "Timmy" soll ja sehen, wie so ein Gottesdienst abläuft.

Mehr über den Tiergottesdienst lesen Sie in der Bayerischen Rundschau.