"Armut darf nicht zur Normalität werden! Rente muss zum Leben reichen! Pflege muss menschenwürdig sein!" Mit Schlagworten wie diesen traf Bundes- und Landesvorsitzende Ulrike Mascher den Nerv der Zuhörer, in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle.

Die in zahlreichen Bussen aus ganz Oberfranken angereisten Mitglieder des Sozialverbandes, zeigten den Bundestagskandidaten von SPD, Bündnisgrünen, CSU und FDP immer wieder die gelbe Karte. Eine Geste, die symbolisierte: "So geht es nicht. Bis hierher aber nicht weiter!". Es herrschte eine aufgeladene, kämpferische Stimmung. Mit Tröten und Buhrufen machten die 750 Gäste aus Nah und Fern immer wieder ihrem Unmut über die unsoziale Politik der Bundesregierung Luft.

Für den VdK wächst die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr.