Vorsicht, schwerer Verkehrsunfall: Am Donnerstagnachmittag (14. Januar 2021) ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A9 an der Anschlussstelle Marktschorgast gekommen, wie das Polizeipräsidium Oberfranken meldete. 

Update vom 15.01.2021, 13.45 Uhr: 20-Jährige rammt Lkw nach Überholvorgang - drei Verletzte, 25.000 Euro Schaden

Einen schweren Verkehrsunfall hat es am Donnerstagnachmittag (14. Januar 2021) auf der A9 in Richtung Berlin gegeben. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth am Freitag (15. Januar 2021) in einer Pressemitteilung berichtet, kam es zu dem Unfall auf Höhe von Marktschorgast, als ein 20-jähriger Autofahrer einen Transporter überholt hat und beim Spurwechsel auf die rechte Seite einen vorausfahrenden Sattelschlepper rammte. 

Durch den Aufprall wurde der 20-Jährige in seinem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den aus Sachsen stammenden jungen Mann, der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Seine beiden Mitfahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurden ebenfalls zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Obwohl ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn gelandet war, konnten alle verletzten Personen mit dem Rettungswagen gefahren werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro, heißt es abschließend von der Polizei. 

Der Pressesprecher der Feuerwehr, Yves Wächter, erklärte gegenüber NEWS5, dass viele Auto- und Lkw-Fahrer einfach keine Rettungsgasse bildeten. Die Einsatzkräfte hatten es schwer, zu dem verunfallten Auto und den verletzten Insassen zu gelangen. "Da entsteht Frust", so Wächter.

Erstmeldung vom 14.01.2021, 16.50 Uhr: Schwerer Verkehrsunfall auf der A9

Wie NEWS5 berichtet, ist ein Transporter mit drei Insassen auf einen Lkw aufgefahren. Warum, ist bislang noch unklar. Der Fahrer des Transporters war laut Pressesprecher der Feuerwehr, Yves Wächter, eingeklemmt. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. 

Keine Rettungsgasse gebildet: "Da entsteht Frust"

Weiter erklärt Wächter gegenüber NEWS5, dass einige Auto- und Lkw-Fahrer keine Rettungsgasse bildeten und versuchten, einfach weiterzufahren, sodass es die Rettungskräfte schwer hatten zum Unfallort zu gelangen. "Es liegt uns allen am Herzen, demjenigen, der vorne im Auto sitzt zu helfen. Da stößt man dann schon auf Unverständnis und es entsteht Frust, wenn die Rettungsgasse blockiert ist", so Wächter. Schließlich könnte jede Minute zählen.

Gegen 16.30 Uhr war die A9 in Richtung Berlin voll gesperrt. Ein Rettungshubschrauber musste auf der Autobahn landen. Der verletzte Fahrer des Transporters konnte allerdings soweit stabilisiert werden, dass er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden konnte.