Das ADAC-Rennen soll am Sonntag, 19. Oktober, über die Bühne gehen. "Es müssen keine Bäume gefällt werden, es ist nur ein Tag, und auch während der Veranstaltung muss der Wald für landwirtschaftlichen Verkehr offenstehen", stellte Geschäftsleiter Herbert Schmidt klar.

Biotope nicht in Gefahr

Der Welschenkahler Ortssprecher Reinhold Frankenberger zeigte sich anfangs wenig begeistert von der Idee. "In dieser Region sind viele Biotope - die müssen geschützt werden." Auf einer Karte zeigte Schmidt jedoch, dass dieser Bereich nicht von dem Event tangiert wird. Daraufhin genehmigte das Gremium den Antrag einstimmig.

Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen folgende Bauanträge: Hartmut Weber (Erweiterung des Eingangsbereiches und der Garage in der Zultenberger Straße 15 - Abstandsflächen werden eingehalten); Jürgen Kolb (Bau eines Nebengebäudes für eine Hack schnitzelheizung und ein Hack schnitzellager in Zultenberg); Christoph und Katrin Peschel (Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Heubsch); Peter Föhr (Anbringung einer Außenwerbeanlage am Gebäude Marktplatz 1); Rainer Macht (Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garagen in Reuth).
Sorge bereitet dem Gemeinderat die Sanierung des so genannten Hauses der Bäuerin in Peesten. "Bereits bei der letzten Besichtigung wurde klar, dass die Wohnung im momentanen Zustand nicht mehr zu vermieten ist. Es geht also darum, ob wir sie sanieren und wieder vermieten wollen", erklärte Herbert Schmidt, der zwei Varianten vorstellte. Die erste umfasst die Erweiterung um ein Kinderzimmer und koste zirka 66 000 Euro. Bei der zweiten Variante fehlt dieses Kinderzimmer, so dass sich die Kosten auf etwa 62 000 Euro beliefen. Die Option eines Balkons würde weitere 8000 Euro kosten.

Kinderzimmer und Balkon

Bei den Umbaumaßnahmen wären keine weiteren Stockwerke betroffen, wie Schmidt betonte. Das Plenum war sich schnell einig. "Durch die erste Variante hat man mehr Möglichkeiten, ein zusätzliches Zimmer und mehr Nutzen. Außerdem macht ein Balkon die Wohnung attraktiver", so Roland Hübner (CSU-Offene Liste). Die Versammelten einigten sich auf die erste Variante samt Balkon.
Auch die Erweiterung der Sanierungsmaßnahme an der gemeindlichen Ortsstraße um etwa 50 Meter in Azendorf war Thema. Der Gemeinderat hatte keine Einwände.
Auch dem Antrag von Christian Sommer auf eine Erstaufforstungserlaubnis einer Teilfläche in Azendorf wurde genehmigt.
An der Landessammlung der Arbeiterwohlfahrt beteiligt sich der Markt Kasendorf weiterhin mit 50 Euro.
Jörg Hargens (CSU-Offene Liste) informierte anschließend über die Prüfung der Jahresrechnung 2013. Alle Überschreitungen des Haushaltsplans seien begründet gewesen. "Einzig der Stromkostenansatz für die Feuerwehren sollte erhöht werden", sagte Hargens. Die Jahresrechnung wurde ohne Gegenstimme abgesegnet.
Noch nicht abgeschlossen wurde ein Wartungsvertrag mit der Firma Schwender aus Thurnau für die Wärmepumpe im Feuerwehrhaus. 115 Euro würde eine jährliche Wartung die Gemeinde kosten. Das Gremium beauftragte die Verwaltung, erst weitere Details und eine genaue Kostenauflistung der Feuerwehr einzuholen. Der Punkt wurde vertagt.
Ohne Gegenstimme genehmigten die Räte den Abschluss eines Wartungsvertrag mit der Firma Schwender für die Heizungsanlage im Rathaus. Jährliche Kosten: 140 Euro.
Reinhold Frankenberger fragte noch nach dem aktuellen Stand in Sachen Spielplatz und Dorferneuerung Welschenkahl.
Dazu sagte Herbert Schmidt: "Die Eigentümerin der Fläche, auf dem sich der Spielplatz befindet, möchte das Grundstück wieder gerne selbst nutzen. Bei der Dorferneuerung ist kein Zuschuss in Sicht. Das ist unbefriedigend - vor allem, weil die Gemeinde sehr euphorisch an die Sache herangegangen ist und von Bamberg zusätzlich angepeitscht wurde."