Welcher Name auf dem kleinen Schildchen auf der linken Seite des Kinderwagens neben dem dezenten C stehen wird, kann Concord-Vertriebsleiter Henrik Liedberg noch nicht verraten, und er würde es auch nie tun. Eine solche Gravur gehört beim Carbon-Modell aus dem Hause Concord serienmäßig dazu - ohne Aufpreis. Und eine Seriennummer hat jeder Wagen auch.

Ende September/Anfang Oktober soll das Baby des Fußballstars und seiner Freundin das Licht der Welt erblicken. "Wir freuen uns schon, wenn wir dann auf den Illustriertenfotos unseren Kinderwagen sehen", lacht auch Designer Andreas Hess und bedauert, dass man darauf geachtet hat, dass das Firmenlogo mit dem C immer dezent gehalten ist. "Bei solchen Prominenten könnte Concord gar nicht groß genug drauf stehen."

Viele Promis


Und der Fußball-Superstar ist nicht der einzige Promi, der zur Nobelmarke aus Stadtsteinach greift: Auch Prinz Joachim von Dänemark, der Schweizer Rekord-Tennisspieler Roger Federer, Fußballstar Andrés Iniesta oder Wayne Roone und Eric Abidal schwören auf die Kinderwägen aus Stadtsteinach. Alle wurden bereits mit der Concord-Edelmarke gesichtet.

Der Promi-Kinderwagen ist der teuerste der Welt: Er kostet 3500 Euro. Dafür ist er superleicht, komplett aus Carbon gefertigt.

Der Griff ist mit echtem Leder bezogen. "Wir haben uns da ein bisschen von den Edel-Mode-Marken inspirieren lassen", sagt Designer und Brand-Manager Andreas Heiss.

Dass die Stadtsteinacher Firma Concord Kinderwagen herstellt, ist neu - und hat etwas mit der Übernahme durch die spanische Jané Gruppe vor nunmehr acht Jahren zu tun. Seitdem stellt Concord nicht mehr nur Autositze her, sondern hat sich völlig neu ausgerichtet.

Aus konventionellen Kindersitzen sind High-Tech-Produkte geworden. Zudem stellt jetzt Concord Kinderwägen mit Raffinesse her - nicht nur für Promis, sondern auch Kinderwagen zu erschwinglichen Preisen. Aber eben keine Massen-, sondern Premium-Produkte.