Die Corona-Pandemie macht deutlich, dass sich die Schulen bei der Erteilung des Unterrichts neuen - digitalen - Wegen öffnen müssen. Doch die vergangenen Monate haben auch gezeigt, dass es vielfach an der Ausstattung hapert, um auch vernünftig digital arbeiten zu können. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben zu Hause einen Laptop oder ein Tablet zur Verfügung, um damit arbeiten zu können.

Deshalb sei es wichtig, mit der Förderung, Beschaffung und dem Verleih von Tablets und Laptops das Lernen zuhause zu ermöglichen oder zu optimieren", betont die Bayreuther Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer.

Wer bekommt wieviel?

Die CSU-Abgeordnete ist Mitglied im Ausschuss für Bildung und Kultus und gab am Wochenende in einer Pressemitteilung bekannt, dass das zusätzliche "Sonderbudget Leihgeräte" im Digital-Pakt Schule für das Lernen zuhause jetzt von Staatsminister Michael Piazolo veröffentlicht worden ist. Darin sind auch die für die Sachaufwandsträger der Schulen in Stadt und Landkreis Kulmbach beschlossen Höchstbeträge der Förderung veröffentlicht.

Folgende Geldbeträge stehen aus diesem aktuellen Sonderbudget des Freistaats für die Verbesserung des digitalen Lernens zur Verfügung: Landkreis Kulmbach: 217 542 Euro Stadt Kulmbach: 80 158 Euro Markt Kasendorf: 5579 Euro Marktgemeinde Mainleus: 20 328 Euro Marktgemeinde Marktleugast: 8208 Euro Gemeinde Neudrossenfeld: 11 671 Euro Schulverband Neuenmarkt-Wirsberg: 15 582 Euro Gemeinde Presseck: 2821 Euro Verwaltungsgemeinschaft Stadtsteinach: 6797 Euro Schulverband Stadtsteinach-Untersteinach: 6861 Euro Markt Thurnau: 7566 Euro Schulverband Untersteinach-Ludwigschorgast: 6861 Euro Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kulmbach: 11 386 Euro Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Kulmbach: 4753 Euro Trägerverein Freie Waldorfschule Junger Main (Wernstein): 5582 Euro

Die bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte Förderrichtlinie dBIR (digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen) verschafft den Schulaufwandsträgern die nötige Sicherheit für die anstehenden digitalen Investitionen, so Gudrun Brendel-Fischer.