"Wir fürchten das Gewerbegebiet dann nicht mehr vermarktbar ist und dass Marktschorgast negativ beeinträchtigt wird", brachte Marc Benker stellvertretend für die ganze CSU-Gemeinderatsfraktion vor.

Doch damit nicht genug: Denn auch der Ortsteil Rohrersreuth wäre betroffen. Zwar besteht Rohrersreuth nur aus fünf Anwesen, doch mehr als 20 Menschen leben dort. Der alternative Vorzugskorridor würde nur 30 bis 40 Meter an den bestehenden Anwesen vorbei führen. "Wir haben den Eindruck, das alles ist am Reißbrett geplant worden, ohne überhaupt die örtlichen Gegebenheiten zu kennen und zu hinterfragen", so Benker.

Und er betonte: "Wir möchten, dass man noch einmal prüft, ob es die Trasse wirklich braucht, und wir möchten auf die Problematik bei uns vor Ort aufmerksam machen." Denn die Trasse würde auch direkt am Industriedenkmal Schiefe Ebene vorbei führen.