Drei Heimspiele absolvierten die N.H.Young Volleys in dieser Saison in der Frauen-Regionalliga Südost, dreimal verließ die Spielgemeinschaft aus Neudrossenfeld und Hollfeld als Sieger das Feld. Diese Serie soll auch am Sonntag (16 Uhr, Dreifachhalle) im Oberfrankenderby gegen die Ballarinas Bamberg halten - auch, wenn die Ergebnisse der vergangenen Wochen eher für die Gäste sprechen.


Regionalliga Südost, Frauen

N.H.Young Volleys -
Ballarinas Bamberg

"Die Bambergerinnen sind eine kampfstarke und auch spielerisch gut ausgebildete Truppe, die kein Spiel verloren gibt", lobt Young-Volleys-Vorsitzender Carsten Böhm den Gegner. "Sie spielen nun ihre fünfte Saison in der Regionalliga und haben eine gute Mischung aus sehr erfahrenen Spielerinnen, aber auch sehr jungen Talenten. Entsprechender Respekt ist also geboten, verstecken müssen wir uns aber nicht." Zumal die beiden Teams in der vergangenen Saison auf Augenhöhe agierten. Die Heimmannschaft feierte jeweils einen Sieg. In der Abschlusstabelle standen die Bambergerinnen auf Platz 5 direkt vor den Young Volleys. Auch in der laufenden Spielrunde liegen die beiden oberfränkischen Kontrahenten nahezu gleich auf. Die Gastgeber haben bei 12 Punkten vier Siege und drei Niederlagen auf dem Konto, die Ballarinas sammelten 10 Punkte (drei Siege, zwei Niederlagen).
Aktuell weisen die Gäste allerdings die bessere Formkurve auf. Von den zurückliegenden vier Partien - alles Heimspiele - gewannen die Bambergerinnen drei. Die Young Volleys zeigten dagegen durchwachsene Leistungen und gewannen nur eine der drei vergangenen Partien knapp mit 3:2 gegen den SV Hahnbach.


Wieder mehr Druck im Aufschlag

"Wir haben die letzten Wochen wirklich guten Volleyball gezeigt. Die Mannschaft hat sich gefunden und die Mechanismen zwischen den einzelnen Elementen greifen immer besser ineinander", sagt Gästetrainer Bekim Aliu und hofft auf einen selbstbewussten Auftritt seiner Mannschaft.
Die Neudrossenfelder wollen vor allem ihre Heimstärke entgegensetzen. Gerade bei den klaren 3:0-Heimsiegen gegen Tabellenführer TSV Obergünzburg und den TSV Friedberg zeigten die Young Volleys, dass sie jedem Gegner in der Regionalliga ihr Spiel aufdrücken können. "Wenn es den Mädels gelingt, an diese Leistungen anzuknüpfen, können wir auch im Derby punkten", ist sich Böhm sicher. Dazu müsse sein Team aber insbesondere im Aufschlag wieder mehr Druck ausüben und Stabilität finden.
Young- Volleys-Coach Marc d'Andrea schiebt nach: "Alle Spielerinnen müssen unverkrampft, aber trotzdem hochkonzentriert auftreten. Wir sind zuversichtlich, dass wir den hoffentlich wieder zahlreichen Fans ein sehr emotionales und spannendes Spiel bieten können." Der Trainer geht davon aus, dass ihm der komplette Kader zur Verfügung steht.
N.H. Young Volleys: Kristina Böhm, Fanny Gnade, Sophia Höreth, Hannah Lauterbach, Sophie Mayer, Johanna und Lisa Meisel, Meike Schirmer, Nicole Steeger, Leonie Stöcker, Sandra Ullrich, Elke Wolf. cb