In einer Höhe von etwa 1000 Meter im Skigebiet Gaissau-Hintersee bei Salzburg hatten die Organisatoren für die 180 Teilnehmer 36 Sektionen in zwei Runden zu absolvieren. Der Parcours waren die Fahrer in sehr langen Sektionen in nichtführenden Wasserläufen mit ihren runden Kullersteinen und steilen Hängen mit großen Wurzeln extrem gefordert. Für Könitz und Herold war es in der Klasse Clubman schwierig, eine gute Position zu finden, da die besten Fahrer aus der deutschen und österreichischen Meisterschaft aus den 80er-Jahren hier dominierten. Der Sieger der Klasse, Joe Wallmann, war Ende der 70er-Jahre in der Trial-Weltmeisterschaft unter den Besten zu finden.

Die erste Runde hatten die Fahrer nach knapp fünf Stunden bewältigt, die zweite, körperlich am Ende, wurde erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit beendet. Am ersten Tag kam Herold mit 33 Strafpunkten auf Platz 8, Könitz belegte mit 84 Zählern Rang 15. Kreuzer musste wegen technischer Probleme bereits in der ersten Runde aufgeben.

Herold mit starkem zweiten Tag

Tags darauf - auf teils geänderten Sektionen - begann Herold gut und brachte elf Strafpunkte ins Ziel. In der zweiten Runde steigerte er sich enorm, musste nur vier Strafzähler hinnehmen und beendete den Tag auf dem guten fünften Platz. Könitz musste nach einem Sturz aufgeben. red