Zwei Kellerduelle stehen für Regionalligist SpVgg Bayreuth an. Wollen die Altstädter den Gang in die Relegation verhindern, sollten sie aus den Partien beim TSV Buchbach (Freitag, 19 Uhr) und gegen Schlusslicht FC Unterföhring (Sonntag, 17 Uhr) möglichst viele Punkte holen. Schließlich beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze fünf Zähler.

"Natürlich sind wir in einer brenzligen Lage", sagt SpVgg-Trainer Christian Stadler nach zwei Niederlagen in Folge. "Wir brauchen jetzt jeden Punkt." Zwar weiß der Coach, dass zuletzt wegen der vielen englischen Wochen die Zeit zur Regeneration fehlte, doch als Ausrede will er das nicht gelten lassen. Zudem fordert er, dass sein Team das 0:2 gegen Wacker Burghausen schnell aus den Köpfen bekommt: "Wir müssen in Buchbach wieder das zeigen, wozu wir in der Lage sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir dort punkten können. Auch der Gegner ist etwas verunsichert."
Im Heimspiel am Sonntag ist gegen das Schlusslicht ein Sieg Pflicht. Doch Stadler warnt vor Unterföhring. "Auch wenn der FC abgeschlagen ist, werden wir nicht den Fehler machen, ihn zu unterschätzen." Vor allem in den vergangenen Wochen habe es Unterföhring einigen Mannschaften sehr schwer gemacht und sogar gepunktet. "Wir stehen am Sonntag unter Druck. Die Mannschaft muss über sich hinauswachsen", sagt Stadler.

Der zuletzt rotgesperrte Torjäger Ivan Knezevic steht wieder zur Verfügung, dagegen fällt Johannes Golla gelbgesperrt aus. Patrick Weimar (Zerrung) gehört ebenfalls nicht zum Kader.


Bayreuthern droht Terminstress

Sollten die Altstädter in die Relegation müssen, dann droht ihnen Terminstress. Am 21. Mai findet das Totopokalfinale gegen den FC Schweinfurt 05 statt, einen Tag später stünde die erste Relegationspartie auf dem Programm - im schlimmsten Fall mit einer weiten Auswärtsfahrt nach Kottern im Allgäu oder nach Aschaffenburg. Eine Anfrage beim Bayerischen Fußballverband, ob eine Verlegung in diesem Fall in Frage käme, blieb bislang unbeantwortet. red