Mit seiner bisherigen Bestweite von 54,29 Metern war Niklas gegenüber Alexej Mikhailov (Hannover 96/72,31 Meter), Lucas Lemkau (Hallesche LA-Freunde/66,68) oder Dominik Klaffenbach (TSV Bayer 04 Leverkusen/64,03) natürlich nur als Außenseiter angereist.

Im ersten Versuch schleuderte Niklas Brönneke den fünf Kilo schweren Hammer auf etwa 55,00 Meter, doch landete das Sportgerät außerhalb des Sektors. Eine gewisse Nervosität konnte der ATS-Werfer nicht verbergen.
Versuch 2, ein Sicherheitswurf auf 49,12 Meter, verschaffte ihm etwas Ruhe. Mit dem dritten Wurf auf 52,47 Meter erreichte der Kulmbacher das Finale. Allerdings zog sich Niklas dabei eine Handverletzung (Stauchung am Handballen) zu, so dass er sich an diesem Tag nicht mehr verbessern konnte. Seine letzten drei Finalwürfe waren jeweils ungültig. So blieb ihm am Ende nur der 6. Platz unter insgesamt neun angetretenen Werfern.
Deutscher Meister wurde Alexej Mikhailov mit 73,68 Metern vor Lucas Lemkau (67,17) und Dominik Klaffenbach (61,30).

Simon Lang gewinnt

Deutscher Winterwurf-Meister bei der A-Jugend wurde der Frankenwälder Simon Lang, der erst kürzlich vom UAC Kulmbach zur LG München gewechselt war. Der 19-Jährige schleuderte den sechs Kilo schweren Hammer auf 67,81 Meter, der Zweitplatzierte Corsin Wörner (LAG Obere Murg) kam nur auf 63,72 Meter. W.O./red