Die Ludwigschorgaster Tormaschine schlug wieder zu. Mit einem auch in der Höhe völlig verdienten 6:0-Sieg wiesen die Gogolok-Schützlinge den Nachbarrivalen in die Schranken und festigten ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte. Als dem engagierten Menzel nach nur sechs Minuten per Flachschuss der frühe Führungstreffer gelang, schien sich für die Guttenberger ein Debakel anzubahnen.


FCL nutzt Chancen zunächst nicht

Doch wie schon in der Vorwoche verwerteten die Gastgeber ihre klare Überlegenheit und die sich bietenden Chancen nicht. Durch Pech und einen aus Sicht der Gastgeber nicht wohlgesonnenen Schiedsrichter Peppel, der ihnen zwei klare Foulelfmeter versagte, ging es mit 1:0 in die Pause.

Als Sascha Graf nach dem Seitenwechsel innerhalb von fünf Minuten mit zwei sehenswerten Toren endlich die längst verdiente 3:0-Führung gelang, resignierten die Schott-Schützlinge. Die Gogolok-Truppe zerlegte die Guttenberger in der turbulenten Schlussphase nach allen Regeln der Kunst und kam nach Saders Foulelfmeter zum 4:0. Ein klasse Doppelpassspiel von Menzel und Gogolok vollendete der Ludwigschorgaster Spielertrainer souverän zum 5:0. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Daniel Ströhlein, der ein prima Zuspiel des starken Menzel zum 6:0-Endstand verwandelte.
Der sichtlich zufriedener Spielertrainer Florian Gogolok bescheinigte seiner Mannschaft ein gutes Spiel. Einziges Manko war die mangelhafte Chancenverwertung in der ersten Halbzeit. Die Guttenberger verließen mit hängenden Köpfen das Ludwigschorgaster Spielgelände.

FC Ludwigschorgast  - 
TV Guttenberg 6:0 (1:0)
FC Ludwigschorgast: Ruppert  - Limmer, M. Walter, Gogolok, Heinl, Schedewie, Graf, Sader, Menzel, K. Ströhlein, P. Walther; eingewechselt: Appel, Carta, D. Ströhlein.
TV Guttenberg: Ott  - Kropf, Olland, Maisel, Bräutigam, Zeißig, Schott, Burger, Hain, Hildner, Karger; eingewechselt: Fechner, Schramm, Taubald.
Schiedsrichter: Peppel (Stockheim).  - Zuschauer: 95.  - Tore: 1:0 Menzel (6.), 2:0 und 3:0 Graf (67. und 72.), 4:0 Sader (79./Foulelfmeter), 5:0 Gogolok (81), 6:0 D. Ströhlein (88.). red