Sie begann ihren Zeitendlauf couragiert und lag deshalb am Ende der ersten Hallenrunde, die bis zum Ende der zweiten Kurve in Bahnen gelaufen wird, in Schlagdistanz zu der vor ihr laufenden Konkurrentin.

Zu viel riskiert

Dann aber wollte Paula zu viel, indem sie ihren Angriff zum Überholen in der Kurve startete. Dabei musste sie auf die zweite, erhöhte Bahn ausweichen. Durch den damit verbundenen längeren Weg war ein Vorbeikommen nicht möglich, was am Ende Rang 6 bedeutete.
Paula selbst war wegen des zum ungünstigen Zeitpunkt gewählten Angriffs letztlich nicht ganz zufrieden. Mit ihrer guten Zeit von 61,90 Sekunden bestätigte sie jedoch ihre bisherigen Ergebnisse über die lange Sprintstrecke. Dies lässt für die kommende Freiluftsaison einiges erwarten. M.R.