Stressige, aber erfolgreiche Rennwochenenden hat Audi-Werksfahrer Christopher Haase hinter sich: Zum Saisonauftakt des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring fuhr der Kirchleuser mit dem 21-jährigen Österreicher Max Hofer gleich auf Platz 3.

Der inzwischen 32-jährige Haase hatte 2007 im Lamborghini Gallardo als erster Gesamtsieger des ADAC GT Masters Geschichte geschrieben. In diesem Jahr pilotiert er einen Audi des Teams Land-Motorsport. Bei hohen Temperaturen auf dem Lausitzring platzierte Hofer den Wagen im Qualifikationstraining auf Startplatz 11, Haase auf Rang 15: "Im ersten Rennen haben dann sowohl Max als auch ich einen tollen Stint erwischt, zusätzlich konnten wir von den Fehlern anderer Teams profitieren", sagt Haase, der am Ende mit Hofer über den 3. Rang jubeln konnte.

Im zweiten Rennen lief es dann nicht mehr so gut. Das österreichisch-deutsche Duo musste sich am Ende mit Platz 14 und nur zwei Punkten zufrieden geben.

Auch am zweiten Rennwochenende auf dem Nürburgring fuhren Hofer/Haase in die Punkte. Im ersten Rennen hatten sie jedoch diesmal kein Glück. Auf Platz 17 (Startplatz 16) liegend, fiel ihr Audi schon in der 6. Runde aus.

Besser lief es im zweiten Rennen. Hier holten Hofer/Haase als Sechste wieder wertvolle Punkte und liegen nun in der Gesamtwertung mit 28 Zählern auf Rang 7. Tabellenführer sind die Mercedes-Piloten Maro Engel und Luca Stolz (beide Toksport WRT) .

Neuer Teamkollege

Christopher Haase startete zudem beim GT World Challenge Europe Sprint Cup im italienischen Misano. Auf der Rennstrecke an der Adria wurden gleich drei Läufe ausgetragen. Der Kirchleuser fuhr erstmals mit Teamkollegen Arthur Rougier für die Mannschaft von Sainteloc Racing, mit der er bereits in den Vorjahren erfolgreich war. "Arthur fährt seine erste Saison im GT 3, ist aber ein extrem schneller Youngster", erzählt Haase.

Im ersten Rennen kamen die beiden auf Rang 6. Doch in den Durchgängen 2 und 3 fuhren Haase und Rougier als Dritte und Zweite aufs Podium. Dementsprechend positiv fällt auch Haases Bilanz aus: "Wir haben alle Möglichkeiten genutzt, waren strategisch top mit super Boxenstopps, unser Audi R8 LMS lief perfekt. Sogar die extreme Hitze haben wir ganz gut weggesteckt, das war eine zusätzliche Herausforderung."