Der TSV Neudrossenfeld gewann zu Hause gegen den FC Röslau souverän mit 2:0. Kasendorf beendete seine Negativserie mit einem 4:2-Sieg in Schwabach.

TSV Neudrossenfeld -
FC Vorwärts Röslau 2:0
Der TSV kam nur langsam aus den Startlöchern und tat sich gegen die gut kombinierenden Gäste schwer. Die Röslauer gaben zunächst über weite Strecken den Rhythmus vor und stellten die heimische Abwehr vor Probleme. Es fehlte aber ein Vollstrecker, Hermann traf in der 33. Minute lediglich den Außenpfosten. Zum Ende der ersten Hälfte befreiten sich die Neudrossenfelder und ließen ihre Gefährlichkeit aufblitzen. So hatte Lattermann (42.) die Riesenchance zum 1:0, brachte den Ball aber aus kurzer Distanz nicht ins Tor.
Es folgte der schönste Angriff der "Grün-Weißen": Der nach vorn geeilte und unbeaufsichtigte Taubenreuther hämmerte den Ball zur Führung in die Maschen, eine sehenswerte Ballstafette war vorausgegangen.
Wie verwandelt kam der TSV aus der Kabine, war nun aggressiver und näher am Gegenspieler. "Wir haben die Laufwege verändert und sind wesentlich dominanter aufgetreten", sagte TSV-Trainer Werner Thomas. Das 1:0 vor der Pause habe seiner Elf in die Karten gespielt, "wir haben in den zweiten 45 Minuten nichts mehr zugelassen". Noch sicherer wurden die Platzherren nach dem 2:0 durch Lattermann - den Foulelfmeter hätte der Unparteiische aber nicht geben dürfen. Die Entscheidung war wohl deshalb so hart, weil der Schiedsrichter ein Foul an Hacker im Sechzehner einige Zeit vorher nicht geahndet hatte.
Die Gäste verloren den Faden, brachten nicht mehr viel zustande. Anders Neudrossenfeld: Taubenreuther (62.) köpfte auf Eck, Torwart Blechschmidt, bester Röslauer, reagierte prächtig - wie auch sechs Minuten vor Ende, als er einen guten Schuss von Engelhardt parierte. Bei den Gästen überzeugte Ferstl. Die Gastgeber hatten im ständig aus der Tiefe nach vorn startenden Taubenreuther ihren überragenden Akteur. Engelbrecht fiel ebenso positiv auf. Der Sieg von Neudrossenfeld war wegen der zweiten Hälfte verdient, sagte der Röslauer Trainer Rüdiger Fuhrmann. "Über die Leistung des Schiedsrichters möchte ich aber den Mantel des Schweigens breiten", fügte er an. hw
TSV Neudrossenfeld: Kapitz - Gareis, Taubenreuther, Lattermann, Engelhardt( 88. Stelzer), Hoffmann, Pötzinger, Bargenda (89. Brand), D. Hacker (86. Ehlert, Engelbrecht, Hilla.
Tore: 1:0 S. Taubenreuther (45.), 2:0 S. Lattermann (66./FE). - Schiedsrichter: Andreas Wörtmann. - Zuschauer: 120

SC Schwabach -
SSV Kasendorf 2:4
Es ging richtig gut los für die Kasendorfer, denn Fuchs brachte seine Farben nach elf Minuten in Führung. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn nur eine Minute später egalisierte Kaya. Der SSV ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und blieb in der Offensive gefährlich. Der Aufwand wurde belohnt: A. Pistor brachte die Gäste wieder in Führung (24.), S. Titus erhöhte sogar noch auf 3:1 vor der Pause.
Wer gedacht hätte, Kasendorf würde den Sieg locker nach Hause schaukeln, sah sich getäuscht. Schon drei Minuten nach Wiederanpfiff brachte Kaya die Schwabacher wieder heran. Für die Erlösung sorgte Schorn: Er traf in der 75. Minute zum 4:2-Endstand aus Sicht des SSV. red
SSV Kasendorf: Schrüfer - Stübinger, Fuchs, Ellner, A. Pistor, Hollfelder, Schubert, Titus, Sudol, Hösch, Schorn, Hartmann, M. Pistor, Eschenbacher, Deller, Wächter, Drechsel. - Tore: 1:0 M. Fuchs (11.), 1:1 F. Kaya (12.), 1:2 A. Pistor (24.), 1:3 S. Titus (38.), 2:3 F. Kaya (48.), 2:4 D. Schorn (75.). - Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger. - Zuschauer: 150