In der Fußball-Kreisliga 2 Bayreuth gastiert der VfR Katschenreuth bei der DJK Königsfeld. Der TSV Stadtsteinach empfängt den TSV Engelmannsreuth. Ob das Spiel des FC Kupferberg beim TSV Bad Berneck stattfindet, steht noch in den Sternen.

TSV Bad Berneck -
FC Kupferberg
Die Enttäuschung bei den Kupferbergern über die Spielabsage zum geplanten Rückrundenauftakt gegen den TSV Donndorf-Eckersdorf war groß. Und auch die Partie am kommenden Sonntag beim TSV Bad Berneck steht auf der Kippe. FC-Trainer Michael Lerner kennt den TSV-Platz und weiß, dass dieser um die Jahreszeit alles andere als gut bespielbar ist. Lerner: "Meine Jungs sind heiß und wollen losgelassen werden. Wir brauchen Spielrhythmus."
Der TSV Bad Berneck ist wie der FC Kupferberg Neuling in der Kreisliga. Die Bernecker stehen mit derzeit 28 Punkten um zehn Punkte besser da als die Bergstädter.
Mit den Brüdern Neukam und Völkel hat der TSV Ausnahmespieler in seinen Reihen. "Der TSV hat um diese Spieler eine junge und spielfreudige Mannschaft aufgebaut, die gerade zu Hause kämpft wie die Löwen. Als Aufsteiger stehen sie wirklich gut da", sagt Lerner. Bitter für den FC ist, dass sich der Ex-Blaicher Bastian Müller beim Hallentraining verletzt hat. Es besteht der Verdacht auf Bruch des Handwurzelknochens. Das ärgert Lerner, denn Müller war bei jedem Spiel dabei. Mit Florian Holhut kehrt jedoch ein Langzeitverletzter in den Kader zurück, und mit Neuzugang Florian Mösch von den "Nullachtern" hat der FC-Trainer eine weitere Alternative. Seine Devise für das Spiel am Sonntag: "Nur nicht verlieren - und wenn es geht, Revanche für die 1:3-Heimniederlage nehmen."

DJK Königsfeld -
VfR Katschenreuth
Nach seiner starken Leistung gegen den Tabellenführer FC Creußen muss der VfR Katschenreuth am Sonntag bei der DJK Königsfeld antreten. Ein ganz anderer Gegner wie die spielstarken Creußener, denn Königsfeld gilt nach der Einschätzung von VfR-Trainer Detlef Zenk als eine sehr robuste, kompakte und zweikampfstarke Truppe. Das torlose Remis gegen den Spitzenreiter war für die VfR-Elf mehr als nur ein Ausrufezeichen. Zenk: "Creußen war stark, aber wir waren an dem Tag stärker. Wir fahren am Sonntag voller Optimismus nach Königsfeld und versuchen, auf der Leistung gegen Creußen aufzubauen. Was meine Mannschaft da gezeigt hat, dafür muss ich ihr einfach ein Kompliment machen." Aus dem Hinspiel haben die Katschenreuther allerdings noch schlechte Erinnerungen, denn die Zenk-Schützlinge dominierten, retteten aber nur in letzter Sekunde ein Unentschieden.
Beim VfR sind indes alle Spieler an Bord. Auch Philipp Knoll und Martin Meisel sind wieder dabei, doch ihr Einsatz kommt aufgrund ihres Trainingsrückstandes noch zu früh.

TSV Stadtsteinach -
TSV Engelmannsreuth
Beim TSV Stadsteinach ist es ähnlich wie beim FC Kupferberg: Trainer Thomas Helldörfer will mit seiner Mannschaft endlich wieder um Punkte kämpfen, nachdem das Spiel in Hummeltal ausgefallen ist. Am Sonntag gastiert mit dem TSV Engelmannsreuth eine Mannschaft in Stadtsteinach, die Helldörfer wie seine Westentasche kennt, denn er wohnt mit seiner Familie im Creußener Vorort. "Engelmannsreuth kann jeder Mannschaft gefährlich werden. Ihr Spiel ist auf Konterfußball ausgerichtet, mit langen Bällen auf ihren Toptorjäger Mario Masching. Der ist in dieser Saison in hervorragender Verfassung", sagt Helldörfer.
Das Hinspiel haben die "Stanicher" verloren, als ihr Coach im Urlaub weilte. So gesehen habend die Frankenwälder am Sonntag etwas gutzumachen. Helldörfer gibt sich zuversichtlich: "Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns und würden gerne anfangen. Wir haben alle Mann an Bord, nur Hamacher hat sich im Vorbereitungsspiel gegen Froschbachtal eine kleine Blessur eingehandelt." Helldörfer hofft allerdings, dass der Einsatz seines Stürmers nicht gefährdet ist. Mit 6:0 wurde der Kreisligist aus dem Spielkreis Hof/Marktredwitz regelrecht deklassiert, aber TSV-Coch will den Kantersieg nicht überbewertet wissen.