Der EHC Bayreuth hat das erste Play-off-Spiel im Viertelfinale um die Meisterschaft in der zweiten Eishockey-Liga verloren. Die Tigers boten aber beim Hauptrunden-Ersten Bietigheim Steelers eine starke Leistung.
Mit Christopher Kasten, Sebastian und Valentin Busch fehlten Bayreuths Trainer Sergej Waßmiller drei ganz wichtige Spieler. So verzichtete er auf Goalie Tomas Vosvrda, um vier Kontingentstürmer einsetzen zu können. David Wohlberg rückte in Reihe 3 zu Marsall und Rypar, Sergei Stas führte die erste Reihe mit Kuchejda und Robinson.


Guter Start für Bayreuth

Und trotz der widrigen Bedingungen gelang den Tigers ein starker Start: Marcus Marsall verwertete einen schönen Pass von Wohlberg in der siebten Minute zur Führung. Doch bereits 61 Sekunden später glichen die Gastgeber durch McKnight im Powerplay aus.
Beeindrucken ließ sich der EHC aber nicht, setzte immer wieder Nadelstiche und ging durch Stas, der einen Linden-Schuss noch entscheidend abfälschte, sogar in Führung (13.), die bis zu ersten Pause Bestand hatte.
Die Gastgeber kamen merklich angefressen aus der Kabine und bauten großen Druck auf das Gehäuse von Johannes Wiedemann auf. Bietigheim schlug dann im Powerplay durch Wrigley (23.) eiskalt zu. In der Folge verpassten die Tigers bei zwei Überzahlspielen die Gelegenheit, erneut in Führung zu gehen, was die Steelers mit der ersten Führung ihrerseits bestraften. Lukes markierte das 3:2 in der 33. Minute.
Im letzten Spielabschnitt kamen die Tigers agiler aus der Kabine und bauten in den ersten Minuten Druck aufs gegnerische Tor auf. Doch Lukes sorgte mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung (44.).
Zwar versuchte der EHC alles, um den Anschluss wiederherzustellen, doch zu ganz großen Chancen kam er nicht. Die Gastgeber spielten die Partie nun souverän zu Ende und kamen in der letzten Spielminute durch Zientek noch zu einem Treffer ins leere Tor, nachdem Waßmiller seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte.
Am kommenden Freitag um 20 Uhr wollen die Tigers im Tigerkäfig den Ausgleich schaffen. Wer zuerst vier Siege hat, steht im Halbfinale.

Bietigheim Steelers - EHC Bayreuth 5:2 (1:2, 2:0, 2:0)
BTG: Martinovic, Mechel - Auger, Schwarz, Steingroß, Borzecki, Prommersberger, Brown - Zientek, Just, Wrigley, Kelly, McKnight, Fink, Schoofs, Alt, Weller, Lukes, Weigandt. - EHC: Wiedemann, Hartung - Neher, Pavlu, Heider, Linden, Potac, Mayer - Marsall, Geigenmüller, Robinson, Kolozvary, Bartosch, Wohlberg, Stas, Fröhlich, Rypar. - Tore: 0:1 (7.) Marsall (Wohlberg, Rypar), 1:1 (8.) McKnight (Auger, Steingroß - 5-4), 1:2 (13.) Stas (Linden, Kuchejda), 2:2 (23.) Wrigley (Kelly, McKnight - 5-4), 3:2 (33.) Lukes (Alt, Schoofs), 4:2 (44.) Lukes (Schoofs, Alt), 5:2 (60.) Zientek (Kelly, Prommersberger - 5-6). - ZS: 2786. - Strafen: 6/10 kno