Im Heimspiel gegen TTL Bamberg II holte Basketball-Bayernligist ATS Kulmbach den zweiten Saisonsieg. Nach dem 65:58 gegen den TSV Breitengüßbach II in der Vorwoche, gelang der Mannschaft von Trainer Christoph Jungbauer nun ein 81:77. In den spannenden Schlagabtausch machte vor allem ATS-Center Niklas Jungbauer den Unterschied.


Bayernliga Herren

ATS Kulmbach -
TTL Bamberg II 81:77 (30:34)

Das Spiel gegen die junge Bamberger Mannschaft begann schleppend. Die Teams kamen nur zu wenigen Korberfolgen. Die Kulmbacher lagen mit 5:8 zurück.
Dann startete der ATS einen 13:2-Lauf und drehte den Spielstand und ging mit 18:9 in die erste Viertelpause. Die Bamberger holten im Anschluss immer wieder auf - meist waren sie aus der Distanz erfolgreich. Insgesamt warfen sie zehn Dreier. So entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. Im zweiten Viertel machten die Kulmbacher zu viele Fehler in der Offensive, die Gäste gingen mit einem 34:30-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach nur zwei Minuten im dritten Viertel übernahm wieder die Heimmannschaft die Führung (39:36), die in der Folge immer wieder wechseln sollte. Beim Stand von 53:53 ging es ins Schlussviertel.
Hier erarbeiteten sich die Kulmbacher dank ihrer körperlicher Überlegenheit einen kleinen Vorsprung. Vor allem den 1,98 Meter großen Center Niklas Jungbauer bekamen die Bamberger nicht in den Griff. Er erzielte in diesem Spiel nicht nur 29 Punkte, sondern war auch in der Kumbacher Verteidigung ein wichtiger Faktor.
Zwei Minuten vor Schluss baute der ATS die Führung auf acht Punkte aus (79:71) - doch eine Vorentscheidung war das noch nicht. Die Gastgeber leisteten sich einige Nachlässigkeiten in der Defensive, was die Gäste zu nutzen wussten. Die Bamberger kamen dem ATS mit zwei erfolgreichen Dreiern wieder gefährlich nahe. Doch in der hitzigen Schlussphase bewiesen die Kulmbacher Nervenstärke und sicherten den 81:77-Heimsieg. pf

ATS Kulmbach:
Phillip Schulte (10 Punkte), Tim Ondra (4), Tim Koths (7), Heiko Rüger (12), David Brown (4), Niklas Jungbauer (29), Felix Pietsch, Marcus Mallanik (13), Jakob Krüger (2), Kai Wiesner.