Kulmbach
Großereignis

Extremlauf in Franken: Neuer Termin für Spartan Race steht

Die Corona-Pandemie hat das sportliche Großereignis nicht ganz ausgebremst. Veranstalter und Stadt Kulmbach haben nun festgelegt, wann der Wettkampf stattfinden wird.
 
Auch über Feuer springen die Athleten bei Wettkämpfen wie dem Spartan Race. Foto: privat
Auch über Feuer springen die Athleten bei Wettkämpfen wie dem Spartan Race. Foto: privat

Hatte es vor wenigen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie noch recht ungewiss ausgesehen, ob das Spartan Race stattfinden wird, ist jetzt klar, dass die Athleten heuer doch starten können. Am Dienstag hat die Stadt Kulmbach auf ihrer offiziellen Facebook-Seite den neuen Termin bekanntgegeben. Am Wochenende vom 16 bis 18. Oktober werden die Teilnehmer nun in der Stadt erwartet.

Ursprünglich war das Rennen für Ende Juni angesetzt gewesen - hier macht die Pandemie den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) wird erfreut über den nun gefundenen Termin zitiert.

Spartan Race findet vom 16. bis 18. Oktober 2020 statt

"Es freut mich sehr, dass dieses Großereignis im Oktober stattfinden wird, um den zahlreich gemeldeten Teilnehmern die Gelegenheit zu bieten, noch in diesem Jahr Kulmbach als Austragungsort kennen und schätzen zu lernen. Auch für unsere Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe ist das ein wichtiger und dringend notwendiger Impuls", so der OB.

Veranstalter ist die Stuttgarter Agentur XChange Sport & Event, die nach eigenen Angaben pro Jahr weltweit 200 Veranstaltungen in 40 Ländern mit einer Million Teilnehmern organisiert - darunter in Deutschland auch noch München und Berlin.

Nach Angaben der Veranstalter bringt das Event bis zu 4000 Teilnehmer aus 20 Nationen in die Bierstadt. Der Name des Laufes leitet sich von den Spartanern ab, den Bewohner der altgriechischen Stadt Sparta, die als besonders zäh und ausdauernd galten.

Start am Marktplatz

Vorgesehen ist, dass für alle drei Disziplinen der Start am Marktplatz erfolgt. Dann geht es hinauf auf die Burg und durch den Buchwald und den Rehberg zurück in die Stadt zum Ziel auf dem Eku-Platz.

Das freilich nicht auf direkter Strecke. Vielmehr sind neben den Hindernissen auch etliche steile An- und Abstiege bis ins Maintal oder den Kessel zu bewältigen. Seit der Ankündigung der Veranstaltung hat es auch Kritik daran gegeben. Einerseits wird der hohe finanzielle Aufwand für die Stadt skeptisch gesehen, auf der anderen Seite befürchten Umwelt- und Naturschützer Eingriffe, die sich ebenso negativ auswirken wie die Belastung durch die Läufer während der Veranstaltung.

Die Stadt Kulmbach hat einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben und zahlt pro Jahr 100 000 Euro an Lizenzgebühr für das Spektakel. red