Die Erleichterung ist dem kommissarischen Vorsitzenden Stefan Kollerer deutlich anzumerken. Nach Jahren der Ungewissheit hat der FC Kupferberg endlich einen realistischen, weil finanzierbaren Plan für die Lösung seiner Sportplatzmisere. Eine Misere, die mit der Entdeckung von Hohlräumen unter dem Trainingsplatz ihren Anfang nahm und mit dem Einsturz des St.-Veit-Schachtes Ende Dezember 2011 den FC in nie geahnte Schwierigkeiten brachte.

12.000 Quadratmeter Grund am Ortsrand von Kupferberg wurden mit Bescheid vom 25. Januar 2012 vom Bergamt Nordbayern für die nächsten 30 Jahre gesperrt - und mit ihnen der Hartplatz samt Flutlichtanlage und der Kleinfeld-Rasenplatz, die der FC zusätzlich zum Hauptspielfeld am Sportheim unterhielt. Damit waren auf einen Schlag die Trainingsmöglichkeiten für die Kupferberger Sportler verloren.