Das Staatliche Bauamt Bayreuth saniert den zweibahnigen Bereich der Bundesstraße 289 nördlich von Kulmbach einschließlich der Anschlussstellen Burghaig, Kulmbach-West und Kulmbach-Mitte. Zusätzlich wird eine Einfädelspur an der Anschlussstelle Kulmbach-Mitte für die Fahrtrichtung Untersteinach geschaffen. An den im Baubereich befindlichen Brücken werden ebenfalls Sanierungsarbeiten ausgeführt.


Das Staatliche Bauamt Bayreuth investiert etwa drei Millionen Euro in die Bestandserhaltung und Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Die zur Verkehrsabwicklung während der Sanierung erforderlichen Mittelstreifenüberfahrten sind weitgehend hergestellt. Die Sanierungsarbeiten an der Mittelstreifenentwässerung waren am Freitag noch im Gange.

Ab Montag, 10. Juli, beginnen die vorbereitenden Markierungsarbeiten für die Verkehrsführung in der zweiten Bauphase. Der Verkehr auf der B 289 wird ab Dienstag, 11. Juli, im Gegenverkehr über die Nordfahrbahn geführt.

Aus Sicherheitsgründen muss die zulässige Geschwindigkeit auf der Bundesstraße und in den Anschlussstellenrampen weiterhin auf 50 beziehungsweise 30 Stundenkilometer reduziert bleiben. Der Grund sind laut Behörde fehlende Fahrzeugrückhaltesysteme und tieferliegende Bankette.


Sperrungen möglich

Es kann zu zeitweiligen Sperrungen einzelner Anschlussstellen oder -äste kommen. Die Fräsarbeiten beginnen am Dienstag früh an der Anschlussstelle Kulmbach-Mitte mit der Rampe Fahrtrichtung Untersteinach. Entsprechende Umleitungen zu anderen Anschlussstellen sind ausgeschildert.

Die Umleitung zwischen Burghaig und Kulmbach-Mitte erfolgt über die Vorwerkstraße und die E.-C.-Baumann-Straße. Bei Sperrung der Anschlussstelle Kulmbach-West erfolgt die Umleitung durch die Innenstadt.

Das Staatliche Bauamt bittet die Verkehrsteilnehmer bei kurzfristig erforderlichen Sperrungen von Anschlussstellen um Verständnis und Flexibilität. "Bitte planen Sie für kurzfristige Umleitungen etwas mehr Fahrzeit ein", heißt es in einer Pressemitteilung der Bayreuther Behörde.