"Wir proben jetzt noch einmal all die alten Sachen und wollen Samstagabend in Friedmannsdorf richtig Party machen - und dann ist Schluss", erklärt der 28-Jährige. Offen gibt er zu, dass es schon ein bisschen ein mulmiges Gefühl ist. Denn Dorrest war ein Stück seines Lebens.

Die Gründe


Die Band war in ganz Oberfranken, aber auch in Niederbayern, in der Oberpfalz, ja sogar in Thüringen unterwegs. 30 bis 40 Auftritte im Jahr gab es. "Aber wir haben uns jetzt schweren Herzens entschlossen aufzuhören. Ich selbst habe zwei Fahrschulen in Helmbrechts und in Schwarzenbach am Wald, und kommunalpolitisch möchte ich auch weiterhin aktiv sein", erklärt Ruppert. Und das alles wird ihm ein bisschen viel.
Auch zwei weitere Bandmitglieder, André Kraus und SchlagzeugerBasti Roth, haben wegen beruflicher Verpflichtungen keine Zeit mehr.
"Ja, es war eine schöne Zeit, aber jetzt machen wir Schluss", sagt Ruppert mit Wehmut in der Stimme und fügt hinzu, dass es wohl besser ist, aufzuhören, wenn man noch gerne gehört wird und die Leute noch kommen.

Letzter Auftritt


Das letzte Konzert soll noch einmal richtig der Hit werden. In Friedmannsdorf hat Dorrest schon mindestens 20 Mal gespielt - und immer war die Stimmung bestens. Das wünschen sich die Dorrest-Mitglieder auch für ihren letzten Auftritt.