"Das Gute dabei ist, ich habe das Exemplar nicht umsonst heimgetragen, denn dieser Pilz ist essbar. In der Küche brach vor lauter Begeisterung ein richtiges Hallo aus", so der Pilz-Finder Thomas Rieß. Sohn Philip ließ es sich nicht nehmen und zog die Haut vom Bovist ab. Dann musste die Fruchtmasse in Stücke geschnitten werden.

Dazu eignete sich ein besonders langes, gezahntes Messer, damit der ballonartige Fruchtkörper nicht gedrückt wird. "Wichtig ist für die Zubereitung, dass man die Scheiben nicht zu dünn abschneidet", stellte Uschi Rieß fest. Die Fruchtstücke werden wie Schnitzel paniert und in der Pfanne in Butterschmalz herausgebacken. Dazu wird Kartoffelsalat serviert.

Kalorienarme Delikatesse


"Das Bovist-Schnitzel hat einen leichten Champignon-Geschmack", meinten die Genießer. "Es ist eine Delikatesse, die arm an Kalorien ist. Außerdem kostet der Riesen-Bovist keinen Cent."