Die Gemeinde hatte die Experten eingeladen um zu klären, wie mit dem sanierungswürdigen Gebäude weiter zu verfahren ist. Lohnt sich eine Investition in das Haus – oder ist etwa ein Neubau die wirtschaftlichere Lösung? Dieser Frage gingen Dr. Michael Schmidt von der Bayreuther Firma Energent, Dr. Kassem Alef von der Firma UTC (Umwelt und Technologieconsulting Bayreuth) und der Kulmbacher Architekt Harald Schramm nach.
Die Kosten ermitteln
Der Diplom-Ingenieur wird nun eine Kostenermittlung durchführen, um dem Marktleugaster Rat die Entscheidung zu erleichtern. Die Meinungsbildung werde dann in den Fraktionen erfolgen, verdeutlichte gestern Bürgermeister Norbert Volk auf Nachfrage unserer Zeitung. Er sieht sich in der Pflicht, gesundheitliche Schäden von den Mitarbeitern abzuhalten. Das Rathaus leide unter Schimmelbefall und Fäulnis. Außerdem wurde die Ausgasung des radioaktiven Edelgases Radon festgestellt. Volk dazu: „Wir müssen Vorsicht walten lassen.“
Gelder gehen nicht verloren
Zur Sanierung des Amtsgebäudes stehen bisher 218 000 Euro bereit. Die Mittel stammen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Im Falle eines Neubaus gingen diese Gelder nicht verloren.
Eine Entscheidung wird der Gemeinderat in einer Sondersitzung am 10. August treffen.