"Was mir wichtig ist, ist die Bewegung, Spaß in der Gemeinschaft und Kameradschaft. Nicht selten bin ich die einzige Frau bei den Tagestouren."
Gerne erinnert sich die Seniorin an den ihrer Meinung nach schönsten Ausflug: "Wir sind mit dem Zug nach Berlin gefahren und dann mit dem Rad bis zur Insel Usedom. Schön war aber auch die Tour durch das Jagst- und Kocheltal."

1981 gegründet


Abgesehen von solchen weiten Reisen hat es sich die Gruppe um Peter Hubl, der rund 30 Frauen und Männer angehören, zum Ziel gesetzt, die Heimat mit dem Rad zu erkunden und deren Schönheiten zu genießen. 1981 wurde die damals noch zum TSV Wirsberg gehörende Abteilung vom unvergessenen Radsport-Pionier Willi Krappmann ins Leben gerufen. Neben den Tagestouren wird ein Mal im Jahr der "Wirsberger Radfahrtag" veranstaltet, außerdem steht regelmäßig eine Sommer-Radeltour auf dem Programm. Derzeit wird ein Ausflug geplant, der im August an die Deutsche Weinstraße oder ins Neckargebiet führen soll. Bei ihren Touren bleibt die Gruppe immer zusammen, gemütliches Tempo ist angesagt.
Mit Peter Hubl steht seit 2003 ein erfahrener Mann an der Spitze. Er hat die Radwanderabteilung des ATS Kulmbach - dem Patenverein der Wirsberger - gegründet und 13 Jahre geführt.
Bei den sonntäglichen Ausfahrten sind die Wirsberger meist mit fünf bis zehn Personen in der Heimat unterwegs.

Jeder nimmt Rücksicht"


Peter Hubl: "Wir sind mehr eine Radfahrer-Familie. Jeder nimmt auf den anderen Rücksicht. Wenn es das Wetter zulässt, sind wir jeden Sonntag und auch an den Feiertagen unterwegs."
In Bezug auf die Mitgliederstruktur kennen die Radsportfreunde Wirsberg keine Gemeindegrenzen. Neben Peter Hubl sind mit Armin Müller und Wolfgang Masuch zwei Neuenmarkter weitere Ansprechpartner. Armin Müller ist für die Tagestouren verantwortlich, die er jeweils akribisch plant.

Mehr über die Wirsberger Radsportfreunde und ihre Aktivitäten lesen Sie in der Bayerischen Rundschau.