Zumindest so, wie sie Ljubka Biagioni aufbaut, sinnfällig und zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt. Die überschwängliche Begeisterung, mit der Beethoven die Komposition anging, als sie noch als Hommage an Napoleon gedacht war, ist in dieser Interpretation durchaus zu spüren. Filigrane Klänge im ersten Satz, ein liebevoll gestalteter Trauermarsch im zweiten und viel tänzerischen Schwung im Finale, das alles macht Ljubka Biagionis Interpretation aus.

Es ist eine souveräne Deutung in erstaunlich transparentem Klangbild. Sämtliche Motive werden ganz logisch in Stimmungen umgesetzt, mit großer Detailtreue und rhythmischer Akkuratesse.