"Wenn man 823 von 900 Punkten hat, dann ist das der Schnitt 1,0 - und ich hatte genau 823 Punkte", sagt Arnold. Gut, so sagt er, sei er schon gewesen - "mit jedem Halbjahr besser". Neben Deutsch und Mathematik hat er in Erdkunde Abiturprüfungen geschrieben, mündlich waren Physik und Englisch seine Fächer. "Mein schlechtestes Fach war Deutsch - wir hatten uns alle auf Sachtextanalyse eingestellt und in die Röhre geschaut." Immerhin hatte er auch hier noch zehn von 15 Punkten, also eine glatte Zwei. Sein Fazit fürs Abitur: "So schlimm war alles nicht."
Isabell Weber (18) aus Marktleugast ist mit einem Notenschnitt von 1,2 die beste Absolventin am Caspar-Vischer-Gymnasium. Kunst schriftlich, dazu Geschichte und Spanisch mündlich ergänzten die Prüfungen in Mathematik und Deutsch. "Das Abi lief echt gut", sagt sie rückblickend. Obwohl sie ihr Leben auch während der Prüfungen genossen habe: "Ich bin immer weg, war im Nepomuk, im Inside, in der Oberen Stadt... der größte Fehler, den man machen kann, ist es, sich zu verbarrikadieren." Ihr Patentrezept: Im Unterricht aufpassen und vor jeder Prüfung eine Woche lernen. Und nach der Prüfung - abgefeiert? "Nein! Da hab' ich mit einer Freundin gelernt, die noch nicht durch war."

Ein Porträt der beiden besten Abiturienten, alle Namen der Prüflinge und mehr finden Sie in der Wochenendausgabe der Bayerischen Rundschau.