"Am Samstag hätten sie den Pegel schon messen können", sagt Manfred Grießhammer und zeigt von der Pörbitscher Brücke auf den Main, der inzwischen wieder als schmaler Fluss durch die Flutmulde zieht. Kleine Pfützen und matschiger Boden am Rand zeigen noch, wie hoch der Main am vergangenen Wochenende gestanden ist.

Dann steigt Grießhammer auf die Ladefläche des Lkw und beginnt, den Arm des Krans so zu steuern, dass er einen Betonblock nach oben hebt. Es wird ein wenig justiert, dann sitzt der Block auf den bereits gestellten Wänden. Seit acht Uhr morgens war die Pörbitscher Brücke gestern gesperrt, jetzt ist es kurz vor elf und das neue Pegelhäuschen hat die Hälfte seines Daches.

Ein paar Tage wird es noch dauern, bis es völlig eingerichtet ist, weitere Sperrungen sind dafür nicht mehr nötig, betont Andrea Künzl vom Wasserwirtschaftsamt Hof.