Neben dem Gitarrenorchester und mehrerem Ensembles waren noch Clara Rief, Joshua Söldner, Samuel Schmitt, Lucas Gröbel, Max Heiß, Tobias Höhn und Sabrina Günther als Solisten zu hören. Schulleiter Horst Pfadenhauer freute sich: "Es passt alles wunderbar zusammen." Zwei P-Seminare und Musiklehrer Eddie Hürdler hätten "die Initialzündung für diesen Abend geliefert". Zu sehen war auch eine Bilderausstellung des Kunsterziehung-Seminars.
"Wir haben eine unheimliche Bandbreite bei unseren Gitarristen. Dabei sieht man, wie diese Spitzenleute richtig in die Musik abtauchen", lobte Pfadenhauer.
Das Orchester besteht derzeit aus 40 Gitarristen. Eddie Hürdler hat am MGFG den Lehrauftrag für Gitarre und damit auch die Verantwortung, Talente zu fördern.
Es gibt immer wieder interessierte Schüler, die den Zugang zu den sechs Saiten bei ihm suchen.

"Sehr sauber"

Max Heiß zum Beispiel werde seinen Weg gehen, prophezeit Hürdler. "Er ist ja noch zwei Jahre da, und ich bin stolz, dass er schon so viel gelernt hat. Er spielt sehr sauber."
Johannes Welsch spielt schon seit fast zehn Jahren Gitarre: "Mir macht das Gitarrenspiel vor allem in der Gruppe Spaß. Ich bin aber nicht der Typ, der in einer Band spielen will."
Eddie Hürdlers Vorliebe zur spanischen Musik kommt nicht von ungefähr, denn er widmet sich seit Jahren ausschließlich dem klassischen, spanischen und südamerikanischen Repertoire. " Es ist wichtig, jeden Tag zu üben, damit so ein Programm auf die Beine gestellt werden kann." Die besten Gitarristen sind schon sechs bis acht Jahre in der Ausbildung, aber es seien auch Schüler dabei, die bereits nach fünf Jahren beachtliche Erfolge erzielen.
Zur Frage, wie man so ein riesiges Orchester "bändigt", sagt Hürdler: "Mit viel Freude an der Musik und ein bisschen Druck. Aber wenn man mit Freude an die Sache herangeht, dann kommen auch Freude und auch eine gewisse Qualität rüber."
Während der Pause wurden leckere Tapas angeboten. Nikolas Buhn vom P-Semniar: " Es gab Nachos mit Sauce, Guacamole mit Salsa sowie weitere spanische Spezialitäten." Klara Schultheiß fügt noch hinzu: "Wir haben alles selber gemacht, organisiert und eingekauft."