Im Moment sind sie ein Hindernis für viele Autofahrer, aber das Ergebnis ihrer Arbeit werden die Kulmbacher sicher bald zu schätzen wissen. Bernd Riedel, Christian Friedrich und ihre Kollegen von den Baufirmen Markgraf und Schreyer bringen derzeit die Konrad Adenauer-Straße, die Georg-Hagen-Straßen und die Flessastraße auf Vordermann. Rund 235 000 Euro lässt sich die Stadt Kulmbach die Sanierung der 550 Meter langen Strecke kosten.

Drei Tage geht nichts


"Wir bemühen uns, die Maßnahme zügig und mit möglichst wenigen Behinderungen über die Bühne zu bringen", sagt Christian Gack, Mitarbeiter der Tiefbauabteilung der Stadt und als Bauleiter zuständig für die Abwicklung des Projekts. Trotzdem kommt der Bautrupp um eine vorübergehende Vollsperrung der Straßenzüge nicht herum: Ende September geht dort für die Autofahrer drei Tage lang nichts.
Den ganzen Sommer über waren die Mitarbeiter der Firma Markgraf und des städtischen Bauhofs fleißig, um die Kulmbacher Straßen auf Vordermann zu bringen. Das aktuelle Projekt ist das letzte große und das vorletzte insgesamt. "Sobald wir hier fertig sind, ist noch die Zettlitzer Straße in Melkendorf dran. Das erledigt der Bauhof selbst."
Die Vorarbeiten in der Konrad-Adenauer-Straße, der Georg-Hagen-Straße und der Flessastraße haben schon in der vergangenen Woche begonnen und werden sich voraussichtlich noch bis Ende nächster Woche hinziehen: Die Bordsteine werden gerichtet und die Entwässerungsrinnen überprüft und ausgetauscht. "Ein einheitliches Gefälle ist wichtig, damit das Wasser ungehindert abfließen kann." Außerdem werden alle Schächte und Schieber überprüft und bei Bedarf erneuert. Damit sind Bernd Riedel und Christian Friedrich in diesen Tagen beschäftigt.
Der aufwendigste Teil der Arbeiten ist für die zweite Septemberhälfte eingeplant: "Drei Tage werden wir den gesamten Bereich komplett für den Verkehr sperren, damit etwa vier Zentimeter der alten Asphaltdecke abgefräst werden können und dann die neue Asphaltschicht aufgetragen werden kann."

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