In Regalen hinter Plexiglas sind da Salamibrötchen, Käsebrötchen und Co. eingetütet aufgereiht. Geld einwerfen, Nummer drücken und aus dem gewünschten Fach das Pausenprodukt entnehmen. Schnell, einfach und unkompliziert!

Oder etwa nicht? Nun, ein paar Tücken lauern schon. Beispiel: Man steht vor dem Automaten und stellt fest, dass das Kleingeld für den Wunschartikel - gemischter Salat mit Dressing - nicht langt. Man entscheidet sich nach akribischer Inspektion der übrigen Automaten auslage für das Schinkensandwich, drückt aber versehentlich die falsche Nummer und erhält ein Schokohörnchen. Schlechter Ersatz.

Man kramt nach verbleibendem Kleingeld und hält dabei die Hörnchentüte so doof, dass das Gebäckstück aus der Tüte auf den Boden fällt. Jetzt kann man's nicht mal mehr an die Kollegen verschenken. Und das Restgeld reicht natürlich nicht mehr fürs Sandwich. Eine weitere Analyse des Angebots ergibt, dass die einzige ernstzunehmende Alternative, für die man noch ausreichend Münzgeld besäße (Salamibrötchen), aus ist. Dann also doch zum Bäcker...