Die fehlende Elektrifizierung führe dazu, dass der so genannte wirtschaftliche Seehafenhinterland-Verkehr in Hof endet. Es gebe keinen durchgehenden Zugverkehr von Franken nach Sachsen. Der Güter- und Transitverkehr von Ost nach West sei derzeit aufgrund des schlechten Zustands der Schienen nicht möglich. Der nord- und ostbayerische Wirtschaftsraum sei bisher faktisch vom konkurrenzfähigen Schienengüterverkehr abgetrennt.


Nutzen für Oberfranken

"Es geht nicht an, dass weite Teile Oberfrankens weiterhin vom schnellen Bahnverkehr in andere Teile Deutschlands abgehängt werden", so Zeulner. Die Region müsse seit Jahren die Baulast für milliardenschwere Großprojekte der Bahn wie dem Neubau der ICE-Linie Nürnberg-Erfurt VDE 8 tragen. Deswegen müsse Oberfranken davon auch einen Nutzen haben. "Für die Bürger, für die Wirtschaft und Unternehmen ist es unabdingbar, dass schnelle Streckenverbindungen zu den Knotenpunkten in alle Richtungen geschaffen werden."