Wie Bürgermeister Martin Weiß in der Ratssitzung am Montag erläuterte, hat das Ingenieurbüro Burges und Döring aus Kulmbach bei den vorbereitenden Untersuchungen festgestellt, dass die Außenwände auf Grund einer regen Umbaugeschichte zahlreiche Störstellen aufweist. Der Mauerwerksverband ist gelockert, Ursache dafür sei das Dachwerk. Der Dachschub drücke die Wände nach außen. Instabil sei das Dach auch deswegen, weil in der Nachkriegszeit Hölzer ausgebaut wurden. Das gesamte Dach sei inzwischen stark verformt und undicht. Die in den 60er Jahren durchgeführten Reparaturarbeiten seien unzureichend.

20 000 Euro Kosten


Die Kosten für die Notsicherungsmaßnahmen beziffert das Ingenieurbüro auf 20 000 Euro. Die Kosten für eine Generalsanierung würden etwa 1,2 Millionen Euro betragen. Hinsichtlich der Notsicherungsmaßnahmen ist mit einem 50-prozentigen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro zu rechnen. Nachdem die Gemeinde nicht alleiniger Eigentümer des Schlosses ist und ihr nur die Hälfte des Gebäudes gehört, hofft nun der Bürgermeister, dass sich die beiden anderen Miteigentümer - Rainer Müller und das Ehepaar Erika und Manfred Bartsch gehören- an den Notsicherungsmaßnahmen finanziell beteiligen. Der Anteil der Kommune beträgt etwa 5000 Euro, dieselbe Summe müssten die beiden Miteigentümer aufbringen.