Hohenberger wird im Herbst die Nachfolge von Thomas Kretschmar antreten. Hohenberger ist verheiratet und hat drei Kinder.

Der künftige Dekan ist am Dienstag vom Wahlgremium, bestehend aus den Mitgliedern des Kirchenvorstands der Petrigemeinde und des Dekanatsausschusses gewählt worden. Regionalbischöfin Dorothea Greiner, die die Wahl leitete, gratulierte ihm nach der Beschlussfassung.

"Herz schlägt für die Diakonie"

"Friedrich Hohenberger bringt umfangreiche und langjährige Leitungserfahrung aus der Gremienarbeit in verschiedenen Bereichen unserer Kirche mit, insbesondere in den 18 Jahren als Landessynodaler", sagte Greiner. Sein Herz schlage für die Diakonie ebenso wie für die evangelische Erwachsenenbildung. "Er wird den Dekantsbezirk theologisch reflektiert und lösungsorientiert leiten und dabei die Eigenverantwortung der Gemeinden stärken."

Nach dem Theologiestudium in Erlangen, Neuendettelsau, Basel und Berlin war Hohenberger zunächst Vikar in Burggrub und Stockheim im Dekanat Kronach. Jeweils ein Jahr lang sammelte er danach in Hereford/Großbritannien sowie in Warren/USA Erfahrungen in der Ökumene.

Anschließend war er Pfarrer in Schwandorf, ehe er 1998 nach Regensburg wechselte. Von 2002 bis 2020 war Hohenberger Mitglied der Landessynode sowie des Landessynodalausschusses.

"Ich spüre viel Mut und Zuversicht, mit denen die Menschen in und um Kulmbach ihren Glauben leben. Dass mir zugetraut wird als Pfarrer und Dekan dabei mitzuwirken, erfüllt mich mit großer Vorfreude", reagierte der 58-Jährige auf seine Berufung.

Dank an Thomas Kretschmar

Dorothea Greiner dankte zudem Thomas Kretschmar: "Er hat den Dekanatsbezirk Kulmbach fünf Jahre lang kompetent, fröhlich und integrierend geleitet. Voraussichtlich werden wir ihn am 10. Oktober verabschieden." Der Termin für die Amtseinführung von Friedrich Hohenberger stehe noch nicht fest.

Im Dekanatsbezirk Kulmbach leben etwa 28 000 evangelische Christen in 25 Kirchengemeinden. red