Der Gemeinderat hatte es sich am Dienstagabend nicht einfach gemacht, sondern debattierte eine Stunde lang Vor- und Nachteile für den Kauf der Immobilie an der Wirsberger Straße. Am Ende entschied sich das Gremium mit zwölf zu drei Stimmen, das knapp 21.000 Quadratmeter große Areal des Diakonieverbandes Hensoltshöhe für 750.000 Euro zu kaufen.

Dieser Beschluss wurde allerdings mit Auflagen verbunden. So ist das Grundstücksgeschäft über eine noch zu gründende Dorf- oder Flurentwicklungs-GmbH vorzunehmen. Dafür hatte sich vor allem Hermann Mohr (CSU-WG) stark gemacht. Auf Vorschlag von Klaus Zahner (FW) wurde der Beschluss noch dahingehend erweitert, dass die GmbH alles zu unternehmen hat, um die Immobilie künftig wirtschaftlich zu betreiben. Dazu gehört für Zahner auch eine Teilvermietung an die Regierung von Oberfranken zur Unterbringung von Asylsuchenden oder Flüchtlingen.