Ein Abend mit recht hörenswerten schönen Passagen,wuchtigen Bläsersequenzen und guter Tonexaktheit und Rhythmik. Und dem leicht missglückten Strauß-Walzer "An der schönen blauen Donau".

Dann punktete die mit knapp 40 Interpreten bestückte Kapelle unter dem engagierten Dirigat von Daniel Richter aber im Akkord, versetzte das Publikum in der restlos gefüllten Turnhalle in eine Art Hingerissensein, der homogene Klangkörper explodierte förmlich.

Wie kostbare Juwelen reihten sich die einzelnen Darbietungen aneinander, wurden Kraft, Ausdauer und eine Menge an innerer Überzeugung der Musiker deutlich. Im Konzertmarsch "Salemonia" paarten sich feine Virtuosität mit überschäumender Furtiosem, die Liebesballade "Eleni" brachte die Herzen zum Glühen, vier Trompetensolisten ließen das Blech glänzen, verwandelten es in eine leuchtende Botschaft.