Namen "Cooper" und "Dieter" haben sich verzogen. Sie haben Platz gemacht für die eisige Temperaturen, die "Väterchen Frost" aus Russland schickt - auch nach Kulmbach. Knackige Kälte in der Nacht mit zweistelligen Minusgraden und eisiger Wind können die Kulmbacher jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Sie setzen auf Vitamine und Zwiebel-Taktik bei der Auswahl der Kleidung, damit die Russen-Kälte keine Chance hat.

Peter Cerveny (33) steht selbst bei klirrender Kälte in der Autowaschanlage. "Im Winter bin ich nicht so lange da, aber so von 9 bis 17 Uhr schon. Und es kommen viele, die ihr Auto bei Minustemperaturen waschen lassen. Ich setze auf den Zwiebel-Look, habe ein langes Unterhemd und eine lange Unterhose an, zwei Pullis, eine Jacke und dicke Handschuhe, aber es ist trotzdem kalt", sagt er und trägt zusätzlich Schutzbrille und Gehörschutz, "denn es ist ganz schön laut hier, und ich bin eigentlich Klavierstimmer". Derzeit sei es so kalt, "dass in der Waschanlage sogar eine Eisplatte gefriert, da muss man echt aufpassen". Peter Cerveny hält die Kälte gut aus: "Eigentlich macht's mir nichts, und öfters krank bin ich deswegen auch nicht."

Wie sich der passionierte Fahrradfahrer Michael Eimert gegen die Kälte schützt, was die Freundinnen Milena Ott und Iris Rieger gegen die Minusgrade unternehmen und warum sich der Frost bei Mehmet Karacan verkaufsfördernd auswirkt, lesen Sie in der Freitagsausgabe der Bayerischen Rundschau.