Rund 3300 Mitgliedsunternehmen der IHK für Oberfranken Bayreuth aus Stadt und Landkreis Kulmbach waren im Rahmen der IHK-Wahl im Januar dazu aufgerufen, ihre Wirtschaftsvertreter in ihr regionales Industrie- und Handelsgremien (IHG) vor Ort zu wählen. Bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums am 29. Februar wählten die Gremiumsmitglieder ihre Führungsspitze sowie ihre Vertreter in der IHK-Vollversammlung. Zum Gremiumsvorsitzenden wurde Michael Möschel, geschäftsführender Gesellschafter der VA Verkehrsakademie Holding GmbH & Co. KG in Kulmbach einstimmig wiedergewählt.
Als Stellvertreter wurden Wilhelm Kneitz (Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Wirsberg) und Jörg Naumann (JÖNA GmbH, Kulmbach) wiedergewählt.
"Das Gremium Kulmbach hat erneut eines der besten Wahlergebnisse in Oberfranken erzielt", sagte Möschel. "Dies bestätigt, dass die Arbeit des Gremiums vor Ort auf große Resonanz stößt." Auch in den kommenden Jahren werde sich das Gremium weiter bemühen, im Austausch mit der Kommunalpolitik die Anliegen der regionalen Wirtschaft durchzusetzen.
Sechs Mitglieder des Industrie- und Handelsgremiums Kulmbach wurden in die IHK-Vollversammlung, das "Parlament der oberfränkischen Wirtschaft" und wichtigste Organ der IHK gewählt. Als Gremiumsvorsitzender gehört Michael Möschel der IHK-Vollversammlung automatisch an. Die Industrie wird vertreten durch Stefan Soiné (IREKS GmbH, Kulmbach), Wilhelm Kneitz (Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Wirsberg) und Clemens Dereschkewitz (Alpha-Innotec GmbH, Kasendorf). Den Einzelhandel vertrit Barbara Hahn (Autotechnik Hahn e.K., Kulmbach) und die Dienstleistungsbrache Jörg Naumann (JÖNA GmbH, Kulmbach).
Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des IHG Kulmbach hat der wiedergewählte Vorsitzende Michael Möschel angekündigt, sich bei der IHK-Vollversammlung am 26. März um das Amt des IHK-Präsidenten zu bewerben. "Die Wahl zum Präsidenten der IHK ist eine Persönlichkeitswahl, in der die Mitglieder der Vollversammlung, alleine ihrer Einschätzung verpflichtet, den Kandidaten ihres Vertrauens wählen", so Möschel. "In diesem Sinne sehe ich mich nicht als Kandidat gegen andere Bewerber, sondern als echte Alternative für die Wahl des Präsidenten."