Das Tierheim Kulmbach bekommt pro Einwohner fünfzig Cent für die Versorgung von Fund-Tieren, vorher waren es 25 Cent. "Wir nehmen dadurch rund 30 000 Euro pro Jahr ein, aber das Tierheim muss allein 35 000 Euro pro Jahr an Tierheimkosten aufwenden." Die Fundtierversorgung ist eigentlich eine Pflichtaufgabe der Kommunen.
Aktuell versorgt das Tierheim Kulmbach acht Hunde und siebzig Katzen sowie rund fünfzig Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas, Degus und Rennmäuse. Neuerdings arbeitet das Tierheim auch mit dem Verein "Tierheimleben in Not" zusammen. Vier Hunde kommen aus dem Ausland und werden jetzt über das Tierheim in Kulmbach vermittelt.
Tierheim-Chefin Susanne Schilling zeigte einen herzallerliebsten Malteser namens Bobby. Er ist elf Jahre alt und kommt aus Ungarn. "Bobby mag Kinder, andere Hunde, er hat nicht einmal ein Problem mit Katzen.