Wie die Polizei berichtet, traf eine Polizeistreife am Freitag kurz vor Mitternacht in Mainleus in der Nähe der Friedhofstraße eine große Gruppe junger Leute an. Da dieses Trinkgelage sowohl gegen Kontaktbeschränkungen als auch gegen die Ausgangssperre verstieß, wollten die Beamten die Gruppe eingehend kontrollieren. 

Als sich die Polizisten der Gruppe näherten, entdeckten sie zudem noch zwei junge Männer, die gegen einen Mülleimer und das Brückengeländer traten, Bierflaschen zerschlugen und versuchten, ein Verkehrsschild umzubiegen. Vor den heranrückenden Polizisten flohen die jungen Männer. Einer der beiden beschädigte einen Drahtzaun, den er bei seiner Flucht übersteigen wollte, der andere Täter beendete seine kurze Flucht im Main, wo er durchnässt in Gewahrsam genommen wurde. Weil er Widerstand leistete, wurden ihm Handschellen angelegt

Als die beiden jungen Männer in die Dienstwagen der Polizei gebracht wurden, kam ein dritter Mann hinzu und trat gegen die Tür des Streifenwagens. Zunächst verschwand er wieder in die Dunkelheit, konnte aber kurz darauf entdeckt werden. Dies stellte sich als Glücksfall für ihn heraus, da er volltrunken und barfuß seinen Rausch draußen ausschlafen wollte - gefährlich bei den niedrigen Temperaturen. 

Alle drei wurden auf die Polizeidienststelle gebracht. Von dort aus konnten sie am nächsten Morgen den Heimweg antreten. Im Gepäck hatten sie dann neben alkoholbedingtem Kopfschmerz auch noch diverse Anzeigen wegen der Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz, wegen falscher Namensangabe und Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung.