Umso persönlicher ist dann Mäc Härder in seinem eigens für dieses Programm angefertigten Klatschmohn-Anzug präsent und schöpft aus dem Vollen. "Viva la Heimat" heißt sein neues Programm, eine Hommage und ironische Liebeserklärung an seine fränkische Heimat, in der er den Bewohnern eingehend auf den Mund schaut.

"Wir Franken sind einfach anders", sagt er, und als Franke könne man schon aufgrund der genetischen Disposition kein Vegetarier sein. Der Franke sei eine Mischung aus Neugier und Gleichgültigkeit, er spreche in Paradoxien und verwende drei Formen des Konjunktivs: "Mer könnt des machen, wenn mers macherden, wenn mers machen däden." Auch das typische "bassd scho" habe eine vielseitige Bedeutung, der Franke lege sich halt nicht so gern fest.

Doch Mäc Härder jongliert nicht nur mit Worten.