Unter der Leitung von Robert Hirschmann machten sich die Teilnehmer von Schloss Steinenhausen aus auf den Weg.

Über Melkendorf ging es am Samstag nach Unterauhof. An der Turmhügelanlage erläuterte der Wanderführer die Bedeutung des mittelalterlichen Baus. Die Anlage, die sich bereits auf Mainleuser Gemeindegebiet befindet, besteht aus einem Kernhügel mit Graben und aufgeschüttetem Wall. Sie diente der Erhebung von Straßenzoll.

Weiter führte die Wanderung über Pölz und am Mainleuser Schwimmbad vorbei. In der Nähe von Willmersreuth verließen die Teilnehmer die Mainaue und erklommen den Anstieg nach Wolpersreuth. Duch den Wald gelangten sie nach Gundersreuth. Im Wald konnten sie die "alte Reichsstraße" entdecken.
Im Mittelalter handelte es sich um eine "Königsstraße", vergleichbar mit einer Staatsstraße.

Sie soll laut Heimatforscher Hans Edelmann von Kulmbach über Melkendorf und Frankenberg zur Rothwinder Mühle und von dort weiter nach Altenkunstadt, Hochstadt und Lichtenfels geführt haben. Am Waldrand stand ein alter Grenzstein der Grafen Giech aus Thurnau. Ältere Menschen bezeichnen den Wald deshalb als "Giechschen Wald."

In Gundersreuth wurde Rast gemacht, ehe es über Frankenberg zum Ausgangspunkt zurück ging.