Vor wenigen Tagen kam die Kulmbacher Tafel ganz schön in die Bredouille. Denn plötzlich meldete sich ein Fahrer nach dem anderen krank. "Wir hatten normalerweise immer 22 Fahrer", schildert Tafel-Vorsitzende Elfriede Höhn das Dilemma. Aber plötzlich haben sich fünf krank gemeldet - fast alle leiden unter längerfristigen Erkrankungen, müssen sich Operationen unterziehen oder auf Reha gehen. Zwar war die Abholung der Waren nicht akut in Gefahr, längerfristig aber schon. Denn jeder Fahrer übernimmt ein oder zwei Mal im Monat eine Tour - und die ist ziemlich umfassend.

Zwanzig verschiedene Stellen im ganzen Landkreis müssen immer montags und donnerstags jeweils zwischen 8 und 13 Uhr abgefahren werden; insgesamt werden bei einer solchen Tour bis zu einer Tonne Lebensmittel eingesammelt.