Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Kulmbacher Musikschule am Samstag ihren Tag der offenen Tür, bei dem alle, die wollten, verschiedene Instrumente kennenlernen und ausprobieren konnten. "Unsere Kollegen stehen in den jeweiligen Unterrichtsräumen bereit und beraten auch gern", sagte Leiter Harald Streit, der mit der städtischen Jugendkapelle ein Standkonzert gab, das mit Applaus belohnt wurde.


Kinder hatten ihren Spaß>

Trotz des heißen Wetters kamen vor allem viele Kinder, um zu schnuppern. So mancher fragte sich: Wo kommt aus dem Instrument der Ton raus? Die sechsjährige Lina Daum machte unter der Anleitung von Thomas Schimmel ihre ersten Versuche am Klavier und hatte ihren Spaß. Ebenfalls mit dem Klavier liebäugelte Annika Ramming. Die Neunjährige spielt zwar schon seit fast zwei Jahren Klarinette, aber Klavier zu spielen fände sie auch ganz toll. Ihr drei Jahre jüngerer Bruder Julian war sich noch nicht so sicher. Ihm gefallen viele Instrumente. Es sei schwer, sich zu entscheiden, sagte der junge Mann, der wohl erst noch ein weiteres Jahr Blockflöte spielen wird, ehe er dann vielleicht das Instrument wechselt.


Musikalische Früherziehung

Seit Jahrzehnten ist die Musikschule Anlaufpunkt für alle Musikbegeisterten - vor allem für Kinder und Jugendliche gibt es ein attraktives Programm. Die Jüngsten beginnen mit der musikalischen Früherziehung oder sie besuchen ein Jahr lang die Instrumente-Orientierung, in der Kinder ab sechs Jahren unterschiedlichste Instrumente kennenlernen. "Wir bieten sogar ein Eltern-Kind-Musizieren für Kinder ab zwei Jahren", sagte die Leiterin der Früherziehung, Katja Nowak-Lotze. "Ihre" Kinder bereiteten sich in bunten Kostümen auf ihren Auftritt "Der Pandabär" vor.


Großzügige Spende

Eine Überraschung hatten die Vertreter des Lions-Clubs Bayreuth-Kulmbach im Gepäck, die für die Förderung der Musikschule eine Spende in Höhe von 1500 Euro überreichten. "Die Qualität der gezeigten Darbietungen zeigt uns, dass wir das Geld auch gut investieren", sagte Präsident Dieter Bordihn.