Nachdem er Freitagnachmittag (16. Oktober 2020) ein Paket mit Kleidungsstücken im Wert von rund 280 Euro entwendet hatte, versuchte der dreiste Dieb diese sogleich zu Geld zu machen. Dies wurde ihm letztendlich zum Verhängnis und er konnte seiner Tat überführt werden. Das teilte die Polizeiinspektion Kulmbach am Sonntag (18. Oktober 2020) mit.

Eine 52-jährige Kulmbacherin erstattete Freitagabend Anzeige bei der Polizei Kulmbach wegen Diebstahls. Diese hatte mehrere Kleidungsstücke bei einem namhaften Versandhandel bestellt und diese an ihre Wohnanschrift liefern lassen.

34-Jähriger wollte sein Diebesgut online verkaufen

Da die Bestellerin zum Liefertermin nicht zuhause war, wurde die Ware von einem Nachbarn entgegengenommen und, wie vereinbart, im Hausflur des Mehrfamilienhauses abgestellt. Kurze Zeit später war das besagte Paket nicht mehr auffindbar, weshalb die Dame Anzeige erstattete.

Wie die Geschädigte am nächsten Tag bei der Polizei mitteilte, konnte diese auf einem bekannten Internet-Verkaufsportal feststellen, dass nahezu identische Artikel von einem Privatverkäufer in Kulmbach angeboten wurden. Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen, erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 34-jährigen Kulmbacher, welcher zwar nicht im Tatortanwesen wohnt, dort jedoch ein und aus geht.

Als die Ordnungshüter letztendlich auf richterliche Anordnung die Wohnung des Tatverdächtigen durchsuchten, kam das gesamte Diebesgut zum Vorschein. Zum einen konnten sämtliche entwendete Kleidungsstücke in der Originalverpackung aufgefunden werden, zum anderen trug der dreiste Langfinger sogar ein entwendetes T-Shirt noch am eigenen Leib. Dieser muss sich nun wegen Diebstahls vor der Justiz verantworten.